Ristorante Immortale oder: vom provisorischen Leben
Zum Stück:
Irgendwo zwischen Himmel und Hölle. Mitten im Universums und doch am Ende der Welt. Dort steht es, das "Ristorante Immortale"; Täglich trifft die unermüdliche Belegschaft alle Vorbereitungen, täglich öffnet dieser Mikrokosmos seine Türen - und doch bleibt das marode Lokal ein seltsamer Ort ohne Sinn. Ein flüchtiger Mix von Streben und Selbstbetrug erschafft ein wahnsinniges, verworrenes Labyrinth aus Intrigen und Verzweiflung. Waschkörbe werden zu fliegenden Schiffen und Teller zu Kastagnetten, der surreale Tango - eine Manifestation ihrer verlorenen Träume. So wie sich die Tage scheinbar im Kreise drehen, geht es den Personen auch. Das Restaurant ist das Schicksal jedes einzelnen, sein Traum, seine Erinnerung, ja sein Selbst.
Seit der Uraufführung 1998 tourte diese Produktion ausgiebig in Europa, Asien, Afrika, Mittelamerika und Australien.




