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Ein Maskenmusiktheater von Familie Flöz und der Musicbanda Franui nach Werken von Franz Schubert, Robert Schumann, Gustav Mahler, Anton Webern u. a.

Die unverwechselbaren Trauermärsche und Tanzbodenstücke der Osttiroler Musicbanda Franui und das virtuose Maskenspiel des Theaterkollektivs Familie Flöz sind die Stoffe, aus denen die beiden Ensembles das Stück »himmelerde« entwickeln. Franui verstehen sich als »Umspannwerk zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik«. Und so werden die neu arrangierten Liedkompositionen von Franz Schubert, Gustav Mahler, Johannes Brahms und Robert Schumann nicht nur in ihrer Schönheit zelebriert, sondern manches Mal vom Kopf auf die Füße gestellt, skelettiert, angereichert, übermalt, weitergedacht. Anverwandlungen, die die Grenzen zwischen Interpretation, Bearbeitung, Komposition und Improvisation verschwimmen lassen.

Auf ganz anderem künstlerischen Gebiet verbindet die international renommierte Familie Flöz seit 1996 gekonnt Physical Theatre, Maskenspiel, Artistik, Improvisation und Schauspielkunst. Selbstentwickelte Masken und die Auslassung der Sprache als Kommunikationsmittel prägen die besondere Ästhetik der Gruppe.
Passend zum musikalischen Repertoire setzen sich die beiden Ensembles mit dem Phänomen der deutschen Romantik des frühen 19. Jahrhunderts auseinander und beschwören humorvoll die uns bis heute faszinierenden Ursprungsbilder dieser Epoche. Episodenhaft werden Geschichten von heutigen Figuren erzählt, die sich in den Wünschen und Träumen der Romantiker wiederfinden.

 

Trailer
Termine
Januar 2019
April 2019
06.+07.04
Juni 2019
04.06
Stuttgart | de
CREDITS

HIMMELERDE
ist eine gemeinsame Produktion der Familie Flöz und Musicbanda Franui mit der Staatsoper Berlin in Koproduktion mit dem Theaterhaus Stuttgart und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Gefördert aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

KOMPOSITION UND MUSIKALISCHE BEARBEITUNG: Markus Kraler , Andreas Schett
MUSIKALISCHE LEITUNG: Andreas Schett
INSZENIERUNG: Michael Vogel
MASKEN: Hajo Schüler
BÜHNE: Felix Nolze
KOSTÜME: Birgit Wentsch
LICHT: Reinhard Hubert
VIDEO: Andreas Dihm
DRAMATURGIE: Jana Beckmann
SOPRAN: Anna Prohaska
BARITON: Florian Boesch
TANZ, CHOREOGRAPHIE: Paul White
MASKENSPIEL: Anna Kistel , Björn Leese , Hajo Schüler , Mats Süthoff , Michael Vogel

PREMIERE 17. Januar 2019,
Staatsoper Unter den Linden, Berlin